Initiative Wald mit Wild

Im Hegemonat März 2009 wurde die Initiative Wald mit Wild gegründet. Die Initiatoren dieser Bewegung sind Heribert Kempf, Flieden, Gerhard Methner, Fritzlar, Annemarie Schwintuchowski, Spangenberg, Christine Lorbach-Roth, Ringgau und Michael Stein, Sontra.

Die Initiative hat sich insbesondere folgende Ziele gesetzt:

  • Die Einheit von Wild und Wald zur Verwirklichung einer intakten Umwelt wieder herzustellen.
  • Jedem wildlebenden Tier als Mitgeschöpf mit Achtung und Mitgefühl zu begegnen.
  • Wege für einen wirtschaftlich sinnvollen aber schonenden Umgang mit dem  Ökosystem Wald zu finden und anzuwenden, so dass der Wald nicht zu ausschließlich dem Gewinnstreben unterworfenen Holzplantagen verkommt.

Für die Umsetzung schlagen wir zunächst folgendes vor:

  • Schaffung von ausreichenden und jagdfreien Äsungsflächen, Wildruhezonen sowie Biotopverbundflächen.
  • Anpassung von Jagdzeiten an die artspezifischen biologischen Bedürfnisse nicht nur der bejagbaren Wildtiere, sondern auch der Tiere, zu deren Schutz Gebiete eingerichtet wurden (z.B. die Vogelschutzgebiete).
  • artgerechte Fütterung in Notzeiten zur Verhinderung von Wald-Wild-Schaden.
  • keine Eingrenzung der Wildtierlebensräume durch Gesetze, Verordnungen pp.
  • tierschutzgerechte Bejagung

Als erster Schritt wurde ein offener Brief an den Präsidenten des LJV Hessen gerichtet, in dem der LJV Hessen aufgefordert wird erheblich mehr für den Schutz und die Erhaltung der wildlebenden Tierarten zu tun.

Wir fordern den LJV darin auf, seinen Aufgaben als anerkannter Naturschutzverband gerecht zu werden. Denn wer sollte sich mehr für den Schutz der wildlebenden Tierwelt einsetzen, wenn nicht wir Jäger und der Landesjagdverband?

Wir meinen, dass es unsere vornehmste Pflicht und zugleich verantwortungsvollste Aufgabe ist, die wildlebende Tierwelt zu schützen.

Wir sind von den jagdlichen Organisationen mehr als enttäuscht was die Behandlung und den Umgang mit den wildlebenden Tierarten betrifft, deswegen sehen wir es als unsere Pflicht an in einer neuen Initiative zu den Wurzeln der Jagd zurückzukehren und Anwalt des Wildes zu sein um für sein Lebensrecht und seine Lebensqualität zu kämpfen.

Gleichzeitig möchten wir anderen ebenso enttäuschten und sprachlosen Jägern die Möglichkeit geben in unserer Initiative mitzuwirken, unabhängig von den heute bestehenden jagdlichen Verbänden um so ein neues Sprachrohr für die Belange des Wildes zu bilden.

Einen offenen Brief an den Präsidenten des Landesjagdverbandes Hessen, Herrn Dietrich Möller können Sie hier downloaden.

Die Antwort von Herrn Dietrich Möller können Sie hier downloaden.